Fluoreszenzangiographie (FAG)

Prinzip: Die Fluoreszenzangiographie (FAG, FLA) ermöglicht mittels eines Farbstoffes eine Blutgefäßdarstellung am Augenhintergrund. Sie kann bei verschiedenen Netzhauterkrankungen ein wichtiges diagnostisches Mittel sein.

Anwendung: Die Untersuchung wird vorgenommen, wenn Schäden an der Netzhaut durch Veränderungen von Blutgefäßen bedingt sind oder der Verdacht darauf besteht.
Ebenso ist eine Fluoreszenzangiographie häufig sinnvoll bei altersassoziierten Veränderungen der Netzhautmitte (AMD).

Ablauf: Zur Augenhintergrundkontrolle und zur Durchführung der Angiographie muss die Pupille erweitert werden, da so ein wesentlich besserer Einblick in das Auge möglich ist. Dies geschieht durch die Gabe erweiternder Augentropfen.

Der Farbstoff wird in die Armvene gespritzt. Durch den Blutstrom gelangt er  nach etwa zehn Sekunden in die Gefäße des Auges. Eine Reihe von Aufnahmen wird zügig angefertigt. Nach fünf bis zehn Minuten werden dann noch so genannte Spätaufnahmen gemacht.

Die Aufnahmen werden mit einer Spezialkamera durchgeführt. Ein Arzt ist während der Untersuchung anwesend, um bei eventuellen Komplikationen sofort eingreifen zu können.

Gemeinschaftspraxis operierender Augenärzte
Dr. med. Jürgen Schmidt
Dr. med. Andreas Neugebauer
Dr. med. Monika Gräf
Anger 61
99084 Erfurt
Deutschland
Telefon: 0361- 244 88- 0
Fax: 0361- 244 88- 20